Offener Brief an den Schulausschuss

Am 10. Dezember 2016 haben die GEV Vorstände von Hunsrück-Grundschule, Rosa-Oarks-Grundschule, Nürtingen-Grundschule, Heinrich-Zille-Grundschule und Fichtelgebirge-Grundschule einen gemeinsamen Brief an die Mitglieder im Schulausschuss gesendet:

Sehr geehrte Mitglieder im Schulausschuss,

wir, die Elternvertreter*innen der Grundschulen in den Schulbereichen III und IV beobachten mit großer Besorgnis die Verzögerung des Gutachtens an der Hunsrück-Grundschule, das den Zusammenhang zwischen Raumbedarf und pädagogischem Konzept sowie den Abgleich mit dem konkreten Gebäudestand untersuchen soll. Die Finanzierung ist nicht geklärt und damit bleibt der Umfang unklar, den dieses Gutachten haben kann. Es wurden bisher keine Kriterien entwickelt, mit denen das Gutachten arbeiten soll. Zur Erinnerung: die Forderung nach diesem Gutachten war ein wesentlicher Bestandteil des Kompromisses, der von den Mitgliedern des Runden Tisches am 28. Mai 2015 formuliert wurde.

Wir befürchten, dass die notwendigen Entscheidungen im Schulbereich III und IV, welche die Zukunft aller unserer Schulen betreffen, nicht weitblickend und auf fundierter Grundlage getroffen werden können und abermals verzögert werden. Damit werden aber die positiven Entwicklungen, welche unsere Schulen in den letzten Jahren gemacht haben, aufs Spiel gesetzt. Dringend notwendige Investitionen, wie der Ausbau der „Kleinen Zille“ und der Umbau zur Erweiterung der Nürtingen-Grundschule, werden mit dem Hinweis auf die „Überhänge“ nicht gewährt und damit erfolgreiche Schulkonzepte gefährdet. An der Fichtelgebirge-Grundschule stehen schon jetzt keine Teilungsräume mehr zur Verfügung, das individuelle Lernen wird auch durch viele Schüler in kleinen Räumen sehr erschwert. An der Rosa-Parks-Grundschule bleibt unklar, auf wie viele Züge die Schülerschaft wachsen wird, entsprechende Maßnahmen, wie die schwierige Suche nach neuem Personal, können nicht entsprechend langfristig gestartet werden.

Übergeordnet stellen wir uns die Frage, ob die vorhandenen Kapazitäten an Schulplätzen bei der prognostizierten anwachsenden Zahl der einzuschulenden Kinder langfristig überhaupt ausreicht. Egal ob die Hunsrück-Grundschule 3 oder 4-zügig ist oder die Rosa-Parks-Grundschule 4- oder 5-zügig. Verschärft wird dieses Problem durch die prognostizierte Unterdeckung im Bereich Jens-Nydahl-Grundschule. Hier soll das noch zu liefernde Datenmaterial zur Klärung der Frage beitragen.

Wir bitten Sie um Ihre Unterstützung:

Setzen Sie sich zusammen mit uns dafür ein, dass die ausreichende Finanzierung für ein fundiertes Gutachten schnell gesichert wird und drängen Sie darauf, dass in der Vorbereitungsgruppe schnell die Kriterien entwickelt werden, damit das Gutachten noch in diesem Schuljahr durchgeführt werden kann.

Gesamtelternvertretung Heinrich-Zille-Grundschule
Gesamtelternvertretung Fichtelgebirge-Grundschule
Gesamtelternvertretung Hunsrück-Grundschule
Gesamtelternvertretung Nürtingen-Grundschule
Gesamtelternvertretung Rosa-Parks-Grundschule

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